22. Juni 2026 Trump unterzeichnete die Verordnung «Schutz der Nation vor fortgeschrittenen kryptographischen Angriffen», die alle Bundesbehörden der USA verpflichtet, zu postquanten Verschlüsselungsstandards überzugehen. Für die feinsten Systeme wurde eine Frist bis zum 31. Dezember 2030 für den Schutz von Schlüsseln und bis zum 31. Dezember 2031 für digitale Signaturen festgelegt. Staatliche Auftragnehmer planen ebenfalls, den neuen Standard bis 2030 zu vereinbaren.
Der Anlass für dringende Maßnahmen war nicht ein zukünftiges Szenario, sondern sehr konkrete Berechnungen. Eine Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Forscher Ethereum Foundation Justin Drake und dem Kryptographen von Stanford Dan Boneh, zeigte, dass weniger als 500.000 physische Qubits benötigt werden, um die elliptische Kryptographie, die auf Bitcoin und Ethereum basiert, zu knacken - das ist 20 Mal weniger als bisher geschätzt. Im Jahr 2029 setzte Google eine kleine interne Frist für den Übergang zur Post-Quanten-Sicherheit.
Für Bitcoin ist die Situation speziell. Die Präsidentenverordnung ist ein Befehl für staatliche Strukturen, aber das dezentrale Verteilungsnetzwerk wird nicht vom Weißen Haus aktualisiert. Die Hauptverwundbarkeit von BTC — ist nicht das Mining, sondern der Mechanismus der digitalen Signaturen: Wenn ein Quantencomputer lernt, den privaten Schlüssel aus dem öffentlichen Schlüssel wiederherzustellen, sind alte Adressen bedroht. Laut BIP-361 sind etwa 34% des gesamten BTC-Volumens - etwa 6,5-6,9 Millionen Münzen - auf Adressen mit einer anfälligen Art der Verschlüsselung.
Gute Nachricht: Die Gemeinschaftsvereinbarung arbeitet bereits an einer Meinung. BIP-360, das Quanten-resistente P2MR-Adressen beschreibt, wurde im Februar 2026 in das Bitcoin BIPs Repository aufgenommen. Später im Jahr 2026 wird BIP-361 implementiert - ein dreistufiger Plan zur Umwandlung und schrittweisen Entfernung von anfälligen Adressen. Beide Vorschläge basieren auf NIST-Standards, die bereits im August 2024 finalisiert wurden.
Der Übergang erfordert einen breiten Konsens: Entwickler, Miner, Börsen, Wallets und große Inhaber müssen sich auf einen gemeinsamen Weg einigen. Dies ist ein langsamer Prozess - aber so funktioniert ein dezentrales System, das nicht durch eine einzige willkürliche Entscheidung geändert werden kann. Und paradoxerweise liegt darin seine größte Stärke: Jedes Update durchläuft eine maximale Abstimmung und Überprüfung.
Die Quantengefahr ist real, aber nicht katastrophal bei signifikanten aktuellen Maßnahmen. Bitcoin hat sich bereits vielen Herausforderungen in seiner Geschichte angepasst - der Übergang zur Post-Quanten-Technologie ist ein weiterer Schritt in der Reifung der Technologie.
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