In Frankreich wird eine neue Initiative diskutiert, die auf die Regulierung des Kryptowährungsmarktes abzielt. Gemäß dem Vorschlag könnten Benutzer verpflichtet sein, Vermögenswerte offenzulegen, die €5 000 übersteigen und in nicht-verwahrenden Wallets gespeichert sind.
Es geht um beliebte Lösungen für die eigenständige Aufbewahrung von Kryptowährungen, bei denen der Benutzer vollständige Kontrolle über seine Vermögenswerte hat. Solche Wallets ermöglichen es, Vermögenswerte ohne Beteiligung Dritter zu verwalten und werden auf dem Kryptomarkt weit verbreitet.
Die vorgeschlagene Maßnahme zielt auf eine erhöhte Transparenz und Kontrolle der Bewegung digitaler Vermögenswerte ab. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die technischen Möglichkeiten zur Überprüfung solcher Daten begrenzt sind, da nur der Eigentümer Zugang zu solchen Wallets hat.
Die Initiative spiegelt den allgemeinen Trend zur Verschärfung der Kryptowährungsregulierung in verschiedenen Ländern wider. Die Staaten bemühen sich, die Gesetzgebung an die neuen Finanzinstrumente anzupassen, wobei sie das Gleichgewicht zwischen technologischer Entwicklung und Kontrolle der Finanzströme wahren.
Trotz der Diskussion neuer Anforderungen bleiben nicht-verwahrende Wallets ein wichtiger Teil der Kryptowährungsinfrastruktur und bieten den Benutzern eine hohe Kontrolle über ihre Vermögenswerte.